|
 ©Clipart.com
Pinguine sind faszinierende Tiere. Nicht erst seit „Die Reise der
Pinguine“ oder „Happy feet“ eroberten sie die Tierliebhaber-Herzen. Mit
ihrem friedlichen und zärtlichen Wesen, dem aufrecht watschelnden Gang
und dem weichen schwarz-weißen Federkleid muss man sie einfach ins
Herz schließen.
Pinguine leben in den offenen Meeren der Südhalbkugel. Man findet sie
in den Küstengewässern der Antarktis, in Neuseeland, dem südlichen
Australien, Südafrika, auf den vor Südamerika gelegenen Falklandinseln
und an der Westküste hinauf bis nach Peru, sowie auf den in Äuqatornähe
gelegenen Galapagos-Inseln.
Der Zwergpinguin wird ca. 30 Zentimeter groß und erreicht ein Gewicht
von einem bis eineinhalb Kilogramm. Dagegen gehört der Kaiserpinguin
mit einer Länge von bis zu 1,30 Metern und einem Gewicht von bis zu 50
Kilogramm gemeinsam mit dem Königspinguin zu den größten Pinguinen.
Kaiserpinguine
...leben auf dem Packeis im Südpolarmeer rund um die Antarktis. Sie
sind in ihrer Lebensweise und „Ausstattung“ besonders der Kälte dort
angepasst.
Nur zur Fortpflanzung verlassen sie das Packeis und wandern, wie
jedes Jahr zum selben Zeitpunkt, bis zu 200 Kilometer zu dem immer
gleichen Paarungs- und Brutplatz auf dem sicheren Festland.
Sie bauen kein Nest, wie die anderen Pinguinarten. Das Weibchen legt
ein einziges Ei, verlässt nach der Eiablage die Brutkolonie und legt
den weiten Weg ans Meer zurück, wo es auf Nahrungssuche geht. Das
Männchen legt das Ei auf die Füße, bedeckt es mit seiner Bauchfalte und
trägt es so umher. Kullert das Ei versehentlich heraus und wird nicht
rechtzeitig wieder gewärmt, erfriert es bei Temperaturen von bis zu
minus 40 Grad. Um sich vor dem eisigen Wind – und Schneesturm- zu
schützen, drängen sich die Tiere eng zusammen und wechseln immer wieder
die Plätze, so dass jeder einmal am Rand und einmal im wärmeren Inneren
der Pinguinkolonie steht.
Ist das Weibchen wieder mit Nahrung zurück, wandern die Männchen zum
Meer, um ihre Reserven aufzufüllen. Der lange Weg zum Meer wird jetzt
immer kürzer, da der inzwischen gekommene Sommer das Packeis
geschmolzen hat.
Sind die Küken alt genug, schließen sie sich zu einem Kindergarten
zusammen, während sie auf ihre Eltern warten. So schützen sie sich vor
der arktischen Kälte.
Im Alter von etwa sechs Monaten verlassen die Jungtiere die
Pinguinkolonie und kehren erst drei bis sechs Jahre später dorthin
zurück, um selbst zu brüten.
Pinguine sind so gut wie nie alleine unterwegs. Die Gruppe schützt
sie vor Kälte und Gefahren und hilft ihnen beim gemeinsamen Jagen im
Meer. Sie sind wie in einer großen Familie gemeinsam unterwegs.
Zu einer Familie gehören
Es gibt nichts besseres, als zu einer Familie zu gehören, in der man gut aufgehoben ist und sich geborgen fühlt.
Gott bietet jedem Menschen eine solche Familie an.
Er liebt uns so sehr, dass er nichts anderes möchte, als dass wir in
seine Familie kommen, seine Kinder werden – er unser Vater. Du kannst
Gottes Kind werden, wenn du das möchtest. Durch den Tod von Jesus am
Kreuz wurde das möglich und das steht jetzt allen offen, die an ihn
glauben!
Gott nimmt dich so an, wie du bist. Er liebt dich mit unendlicher Liebe und im Grunde geht es in der Bibel nur um eines:
Darum, was Gott zu tun bereit ist, damit wir in seine Familie kommen
können. Und wie das Ei - und später das Küken - auf den Füßen des
Eltern-Pinguins dürfen wir ganz nahe an Gottes Herz sein. Geliebt und
geschützt.
Empfehlenswert:
Film: Die Reise der Pinguine
Dokumentarfilm: Überlebenskünstler – Kaiserpinguine in der Antarktis
Bibelstellen:
"Schon bevor er die Welt erschuf, hat
er uns vor Augen gehabt als Menschen, die zu Christus gehören; in ihm
hat er uns dazu erwählt, dass wir heilig und fehlerlos vor ihm stehen.
Aus Liebe hat er uns dazu bestimmt, seine Söhne und Töchter zu werden –
durch Jesus Christus." (Epheser 1,4-5)
"Als aber die Zeit gekommen war,
sandte Gott seinen Sohn...um alle zu befreien, die unter der Herrschaft
des Gesetzes standen. Durch ihn wollte Gott uns als seine mündige Söhne
und Töchter annehmen. Weil ihr nun Gottes Söhne und Töchter seid, gab
Gott euch den Geist seines Sohnes ins Herz. Der ruft aus uns: 'Abba!
Vater!' " (Galater 4,4-6)
"Denn wer tut, was mein Vater im Himmel will, der ist mein Bruder, meine Schwester und meine Mutter."
(Matthäus 12,50)
"Er ist mir nahe, das ist mir immer bewusst. Er steht mir zur Seite, ich fühle mich ganz sicher."
(Psalm 16,8)
|